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AROLEIT Berg- und Talgeschichten
Ernesto Perren Herausgeber und ca. 55% der Beiträge
Rotten Verlag, Visp; ISBN 978-3-9523909-4-8
Der durch Gottfried Keller Weltruhm erlangte Name «Aroleit» betont Liebe zur Heimat, zur Natur und zur Kultur. Sechzehn Autoren versuchen, Berg und Tal einander näher zu bringen, Enge und Weite zu überbrücken und aus vielen bunten Steinen ein literarisches Oberwalliser Mosaik zu gestalten.
Eine Anthologie mit Texten von:
Bernhard Rudolf Banzhaf, Urs Biner (Dan Daniel), Jolanda Brigger-Ruppen, Curdin Ebneter, Oskar Freysinger, Helge von Giese, Dominik Imseng, Raoul Imseng, Therese Kalbermatten, Leo Lengen, Annelis Nanzer, Ernesto Perren, Anton Riva, Urs von Schroeder, Käthi Stucky-Kaufmann und Otto Supersaxo.
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Wenn Erde und Himmel sich berühren
Berg-, Natur- und Stimmungslyirk. Ein Hauch Bergewigkeit verwoben in Rhythmus und Klang.
Verlag Montserrat 3920 Zermatt; ISBN 3-95121462-0-X
Leinenband mit Illustrationen von Rudolf Mirer, Yolanda Perren und Adolf Brigger. Ein sinniges Andenken an Zermatt und seine übermächtige Bergwelt.
In allen Buchhandlungen von Zermatt |
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Hotels erzählen
150 Jahre Riffelberg 125 Jahre Grand Hotel Zermatterhof
Rotten Verlag, Visp; ISBN 3-907624-64-5
Das Riffelhaus - wie es die Zermatter liebevoll nennen - ist weit mehr als irgend ein Berggasthof; es ist der einzige noch lebende Zeitzeuge der goldenen Epoche des Alpinismus (1855 - 1865) an deren Anfang es das Licht der Welt erblickte - und es verbindet Gestern und Heute.
Das Grand Hotel Zermatterhof repräsentiert steingeronnenen Burgerstolz, spiegelt «das bessere Ich» der Zermatter und entzieht sich, hierin beinahe dem «Mythos Matterhorn» ähnlich, jeder profanen (sprich ökonomischen) Räson. Denn das vor 125 Jahren von unseren Vorfahren im Frondienst erbaute Grandhotel betont währschafte Beständigkeit und figuriert erst noch als feinste Adresse am Ort.
Burgergemeinde Zermatt oder in jeder Buchhandlung |


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Wanderführer Zermatt
Wanderungen rund um Zermatt
Rotten Verlag, Visp; ISBN 3-907 624-30-0
Zermatter Topseller
Mit seinen ungefähr 450 km Wanderwegen ist Zermatt das Wanderparadies par excellence. Dieses liebevoll geschriebene Büchlein präsentiert nicht nur die schönsten Wanderungen, sondern wartet darüber hinaus mit viel Wissenswertem über Zermatt auf: Geschichte, Geologie, Fauna und Flora des hochalpinen Bergdorfes und seiner eindrücklichen Landschaft.
iin jeder Buchhandlung
Hiking Guide Zermatt (English Edition)
Zermatt Topseller
Edition Rotten, Visp; ISBN 10: 3 -905756-05-06
Translated by Margirt and Walt Engel-Perren
Iin all Bookshops
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Am Wege zur leuchtenden Pyramide, ein Weisshornbuch
Das Weisshorn und seine 100-jährige Hütte
Nach vielen Matterhornbücher nun endlich ein Weisshornbuch!
Text: Ernesto Perren; Fotos: Luzius Kuster; Rotten Verlag, Visp; ISBN 3-907 624 -05-X;
Einladender, spannend geschriebener, mit vielen alten Skizzen, Stichen, Faksimiles, Porträts aufgelockerter Dokumentarband.
Die Berge: Mystik und Geologie, Hintergründe.
Das Weisshorn: Der Berg, der Sehnsucht weckt, Umgebung, Nachbargipfel, Gestalten, Geschichte nd Geschichten, die Hütte.
Drohender Biesgletscher |
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Wallis deine Berge
Text: Ernesto Perren; Fotos: Ludwig Weh; Rotten Verlag, Visp; ISBN 2-907 624-28-9
Vom Schweizer Alpenclub empfohlen. Schon 3. Auflage in drei Jahren! Nun gemeinsam mit dem SAC Verlag.
Die schönsten Gipfel im Bild gebannt, im Wort eingefangen. Eine gelungene Symbiose von Wort und Bild. Ein Walliser Gipfelbrevier, das aus der Fülle der Bergbücher herausragt wie das Matterhorn aus dem Wolkenmeer. Das erfolgreiche und preisgünstige Bergbuch aus dem Wallis.
Mit dem Preis der Gemeinde Zermatt zum UNO-Jahr der Berge bedacht.
In jeder Buchhandlung |
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100 Jahre im Banne des Monte Rosa
Text: Ernesto Perren; Rotten Verlag, Visp; ISBN 978-3-905 756-27-2
Geschichte und Geschichten
Kulmhotel Gornergrat
Dieses Gornergrat-Buch weitet sich zu einer facettenreichen, hintergründigen Betrachtung über die Entwicklung von Zermatt. Sie streift die Hotelchronik, verweilt bei Bergen und Landschaft, schürft in der Walliser Geschichte und stellt - über diesen historischen Bezug hinaus - alles in den Kontext der geistesgeschichtlichen Entwicklung.
Sie entlarvt unsere von Fakten und Zahlen besessene Zeit und hält ihr als Spiegelbild die weniger zweckbestimmte, aber beseelte Gesinnung unserer Vorfahren entgegen.
(Auszug aus dem Vorwort von Andreas Biner, Burgerpräsident Zermatt)
Burgergemeinde Zermatt, Rotten Verlag, Visp oder in jeder Buchhandlung |
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Weitere Publikationen
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Beiträge in Büchern: "Die Melodie der Dinge" von Otto Supersaxo, Hauptbeitrag in "die Registerhalter des weissen Bezirks": Landvermessung einst und jetzt. Talwind, Oberwalliser Ggegenwarts-Literatur, usw.
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Essays in Zeitschriften und Zeitungen: "Orte" Schw. Literaturzeitschrift: Vom Mythos zum stilisierten Wagnis, Eine kleine Entwicklungsgeschichte des Bergsteigens. "Echo" SWISSAIR NEWS, Walliser Bote, usw. z. B."Das Unbehagen in der Kultur" usw. Orte Verlag
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Lyrikbeiträge in Anthologien: z. B. Mohland Verlag, Hager, Lyrische Annalen, Walliser Jahrbuch usw.
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Matterhorntext für SWISSMINT "Die Münze des Jahres" Swissmint
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Liedtexte für Giovanni Gobbi, Eugen Meier und Hanspeter Brantschen
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Artikel, Reise- und Bergberichte: SWISSAIR NEWS; WB; Die Alpen; Engadiner Zeitung; usw.
- DIE WORTWEBER
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Yolanda Perren-Terzi
Marmota Marmota
Kinderbuch, Rotten Verlag, Visp; ISBN 978-3-905756-51-7 /
38 Seiten, 18 Aquarelle, 30 x 22 cm, Pappband; Fr 29.– Auf Deutsch, Englisch, Französisch und Japanisch
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Das liebenswerte Kinderbuch von Yolanda Perren-Terzi hat sich in kurzer Zeit einen grossen Freundeskreis geschaffen. Nun ist es in einer zweiten deutsch-sprachigen Auflage, aber auch auf Englisch, Französisch und Japanisch erschienen. |
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«Marmota Marmota, Annina und die Murmeltiere» ist nicht nur ein wissenswert ansprechendes Kinderbuch, sondern ein kleines Kunstwerk!
Annina, die Heldin der Geschichte, darf mit ihren Eltern eine Zugreise in die Berge unternehmen, wo sie auf einer
Wanderung das putzige Alpen-Murmeltier kennenlernt.
Annina ist hell entzückt! In der Nacht entführt sie ein Traum ins Murmeltierreich hoch über dem Dorf. Hier nimmt sie während eines ganzen Jahres am Leben der liebenswürdigen Nager teil. Was
sie hier erlebt, schildert das Buch auf spannende Weise. Wie sieht ein Murmeltierbau aus? Wie finden sich die Bewohner darin zurecht? Warum trinken sie kein Wasser, und wieso reiben sie ihre Wangen an Steinen?
Die Antworten auf diese und andere Fragen vermitteln dem jungen Leser einen reizvollen Einblick in das Leben der Alpennager. Es ist jedoch nicht nur die fesselnde Geschichte, die das Buch begehrenswert macht, sondern vor allem die liebevoll gestalteten Aquarelle. Die Murmeltiere scheinen zu leben!
Das in allen Buchhandlungen und beim Rotten Verlag in Visp erhältliche Buch eignet sich vorzüglich zum Vorlesen und Vorzeigen für Kinder im Vorschulalter und als Lektüre ab dem zweiten und dritten Lesealter.
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| TEXTPROBEN |
Venedig
Hier dämmert Zeit,
Gefangen
Von Wasserewigkeit,
Die - zeitlos weiblich -
Verwelkendes dem Tod verwehrt.
Dem Meere männlich abgetrotzt,
Dem Meere, das dich stets bedroht;
Dem du vermählt -
Das todgeweiht Schönheit spiegelt.
Dein Lied
- Des morschen Abendlandes
Schwanengesang -
Verhallt im Gassenlabyrinth,
In der betört ein müder Tritt
Fortwährend sich verirrt:
Entrinnen gibt's hier nicht!
Nur Tod!
Zinalrothorn
Glühend dein Fels,
Und glühend rot
Verleitest Kühnheit in die Höhe,
Am Himmelsrande zu verweilen.
Matterhorn
M ächtig prangst Du, Form der Formen,
A rchetypus, bergvollendet,
T ranszendenz von allen Normen,
T raumberg, Deine Schönheit blendet!
E rdenschwere überwindend
R agst hinein in höchste Sphären,
H immelslicht mit Fels verbindend,
O ben erst Dich zu erklären:
R eines Herz erfasst im Spiel,
N ur im Weg liegt unser Ziel!
Allalin
Geheimnis aus dem Morgenland,
Von Sarazenen hergebracht
Aus tausend und aus einer Nacht,
Als Sphinx im Eise Zuflucht fand.
Orpheus' verschmähte Leierkraft
Entsiegelt' wohl das Zauberwort;
Noch schläfst in leiser Ahnung fort,
Verhüllt in Wolken schleierhaft.
Ein Schatten fremd und ahnungszart,
Verzaubert Berge, Licht und Schnee;
Fallt auf das Dorf der Gletscher-Fee,
Die dieses Rätsel streng bewahrt.
Aus Essays
Plötzlich und ungeladen war sie da - die Krise, berührte jeden irgendwie, brachte den Boden unter den Füßen ins Wanken und ließ ein Gefühl des Unbehaustseins zurück.
Zwar hatte sie sich leise schon früher angekündigt: Ein Hauch "Unbehagen in der Kultur" regte sich sacht'; er ließ sich bequem verscheuchen. Der Alltag, einer überlegenen, westlichen Lebensform, hatte uns wieder; eine Kultur, die sich gerade anschickte, die Welt in einen - uns konformen Raster zu pressen und ihr ein aus abendländischen Werten gewobenes - Gewand zu verpassen; das einzig kleidsame, wie wir uns vermaßen.
* * * **
Grenzen trennen, schirmen ab, bergen politischen Zündstoff; öffnen, verlocken und versöhnen. Aber Grenzen zwischen Ländern, Regionen und Kulturen sind niemals hermetische Trennlinien, sie greifen - zur Freude mancher, zum Leidwesen anderer - in einander über; sind durchlässig.
Diese Durchlässigkeit befruchtet, regt durch bespiegelndes Vergleichen zur Reflexion an, verinnerlicht, vertieft und artikuliert die eigene kulturelle Identität. Das wäre an und für sich höchst wertvoll für die Entfaltung des Menschengeschlechts. Doch die Geschichte und der Alltag zeigen: An Grenzen scheiden sich die Geister: Die Berührung mit anderen Kulturen äussert sich polar in zwei grundverschiedenen Denk- und Verhaltensmustern. Je nach der inneren Reife, welche ein souveränes Selbstbewusstsein voraussetzt, in wohlwollender Bejahung des Andersseins; in Toleranz, oder in enger, ängstlicher Abschottung. Freilich müssen wir einräumen, dass eine gewisse Abgrenzung ein Teil der Wegstrecke zu einer persönlichen Selbstfindung säumt. Nur die, welche sich in voller Selbstsicherheit wiegen, bedürfen ihrer nicht mehr. Grenzbegegnung führt also entweder zur inneren Bereicherung, zur kulturellen Vielfalt oder zum formenverhafteten Fundamentalismus und - im Extremfall zum Kriege.
Jahresreigen
Der Frühling, Orpheus Urgesang,
Weckt – schlafgefangen – Morgenklang,
Der ungestüm sich Bahnen bricht
Vom Erdendunkel hin zum Licht.
Zur Sommerfülle reift die Kraft,
Die Sonnenglut zusammen rafft
Und kulminiert zur Mittagszeit
In gleissend heitrer Helligkeit.
Der Herbst entquillt des Sommers Glut,
Verklärt verträumten Übermut,
Der kühl, vom Abendwind umfaucht,
Im Welken Lebenslust verhaucht.
Der Winter wiegt – gefühllos klamm –
In Schlaf den matten Lebensstamm.
Kultur zur spröden Form getürmt,
Zerbricht wie Packeis,wenn es stürmt.
So rundet sich, erstarrt in Eis,
Wie er begann, ein Jahreskreis,
Bevor erneut aus Winternacht
Voll Kraft zum Leben er erwacht.
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